Zeit

ca. 30 Minuten

Material
  • Moderationskarten bzw. Computer mit Internetzugang
  • Beamer
  • mentimeter.com

In dieser Übung liegt der Schwerpunkt auf einer lebensweltnahen Auseinandersetzung mit Werten. Die Teilnehmenden positionieren sich nach den Werten und Prinzipien, die ihnen in ihrem Leben wichtig sind. So sollte deutlich werden, dass Werte nicht allein religiös begründet werden können. 

Die Positionierungsübung kann auch digital, z.B. über mentimeter.com, durchführt werden. 

Ablauf
  1. Die Moderation kündigt das Thema der Einheit an und schreibt den Begriff Werte an die Tafel. Sie erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden eine Begriffsdefinition und schreibt diese an die Tafel (z.B. Werte sind Vorstellungen, Ideale, Bedürfnisse oder Eigenschaften, die in einer Gesellschaft als wünschenswert gelten). 
  2. Die Moderation bereitet den Raum so vor, dass die Teilnehmenden genügend Platz haben, um sich in einer Reihe aufzustellen. Sie befestigt je eine Karte „Zustimmung“ und „Ablehnung“ an den gegenüberliegenden Seiten des Raumes. 
  3. Die Aussagen werden nacheinander vorgelesen. Die Teilnehmenden positionieren sich entlang der Linie, je nachdem, wie wichtig ihnen die Aussage ist. Sie können sich auch in der Mitte positionieren. Einige Teilnehmende begründen ihre Position.  

Aussagen: 

Mir ist besonders wichtig, dass…

  • ich Respekt vor Älteren habe. 
  • ich höflich bin.
  • ich tun und lassen kann, worauf ich Lust habe.
  • wir füreinander da und nicht egoistisch sind.
  • ich die Erwartungen der Familie erfülle.
  • ich beruflichen Erfolg habe.
  • ich mich gegen Ungerechtigkeit in der Welt einsetze.

4. Auswertung:

Zur Anregung einer abschließenden Diskussion werden folgende Fragen gestellt:

  • Ist es euch leicht oder schwergefallen, euch zu entscheiden? Warum? 
  • Was ist euch aufgefallen? Wo habt ihr Unterschiede bemerkt? 
  • Meint ihr, eure Vorstellungen sind veränderbar? 
  • Woher kommen diese Prinzipien, die jeder Mensch hat? Was hat der Glaube damit zu tun?