Zeit

ca. 45 Minuten

Material
  • ein Computer für die Moderation
  • je ein Tablet, Smartphone oder Computer pro Arbeitsgruppe
  • Beamer
  • YouTube Videos „Sookee ft. Tapete – Pro Homo“ und „KUMMER – nicht die Musik“
  • Arbeitsblatt „Rap kann auch queer“
Ziel
  • Reflexion über diskriminierende Begriffe im Rap
  • Empowerment von queeren Jugendlichen
  • Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen (v. a. mit Männlichkeitsbildern)
Ablauf
  1. Die Teilnehmenden gehen in (wenn möglich zwei oder vier) Kleingruppen (ca. vier bis fünf Personen je Gruppe) zusammen. Jede Gruppe befasst sich nun entweder

Es sollten sich möglichst gleich viele Kleingruppen mit den beiden Videos beschäftigen. Jede Gruppe erhält Zugang zu Computer, Smartphone oder Tablet mit Internetzugang.

2. Die Teilnehmenden analysieren das Video und ausgewählte Textstellen, die sie im Internet recherchieren, anhand der Fragen auf dem Arbeitsblatt „Rap kann auch queer“:

  • Worum geht es?
  • Was kritisieren die Rapper*innen?
  • Wie wird das im Video deutlich?
  • Wie wird das in den Texten deutlich?
  • Warum gibt es solche Texte im Rap nicht so oft?

3. Die Gruppen stellen ihre Ergebnisse, die sie zum Beispiel auf einem Flipchart oder einem Padlet gesammelt haben, vor.

4. Die Moderation stellt folgende Frage zur Anregung einer Diskussion:

  • Ihr habt zwei verschiedene Lieder bzw. Musikvideos analysiert, gibt es Zusammenhänge?

Beide Rapper*innen kritisieren das Genre Rap und verweisen auf Homofeindlichkeit und starre Geschlechterbilder. Wo fällt euch so etwas auch in eurem Alltag auf? Meint ihr, Homofeindlichkeit und starre Geschlechterbilder sind auch außerhalb von Rap ein Problem?