Um die im Film aufgegriffenen Aspekte für Jugendliche greifbar zu machen, wird die Produktion durch ein Materialpaket für den Einsatz in der pädagogischen Praxis gerahmt. Dieses enthält Übungen, Arbeitsblätter sowie Präsentationsfolien zum Thema Einstellungsgrößen.

Die meisten Übungen erfordern das konkrete Arbeiten am Film.  Einige lassen sich aber auch losgelöst von diesem bearbeiten.

Bei der Bearbeitung des Films ist es ratsam in jedem Fall über das Thema Stereotype im Film (Modul 2) zu sprechen. Darüber hinaus ermöglicht der Film die Auseinandersetzung mit dem Thema soziales Engagement (Modul 1).

Der Film »Außengeister«

12:49 Minuten, Film von 2020

Regie, Drehbuch, Schnitt: Lilith Klaus
Darsteller*innen: Benigna Munsi, Musti Ibrahim
Kamera: Matthias Wallisch
Unterstützt von: Medienzentrum PARABOL

Praxismodule

Zeit: ca. 9 bis 9,5 Stunden

Zielgruppe: ab 11. Klasse

Einsatz in: Schule und außerschulischem Bereich

Das Materialpaket zum Film „Außengeister“ enthält zwei zusammenhängende Praxismodule.

Der Schwerpunkt in Modul 1 liegt auf der Analyse des Films. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit der dort geäußerten Kritik an gesellschaftlichen Gegebenheiten. Die Erarbeitung konkreter Handlungsmöglichkeiten ist in diesem Zusammenhang wesentlich. Es geht also um die Frage wie Engagement aussehen kann. Das heißt, wie sich die Jugendlichen in Bereichen, die ihnen selbst wichtig sind, aktiv und sinnvoll einbringen können.

Modul 2 konzentriert sich auf Stereotype und Vorurteile in Medien. Der Film „Außengeister“ wird dazu auf stereotype Darstellungen hin analysiert. Diese werden mit der Erstellung eigener Filmszenen umgedeutet.

Jede Übung innerhalb eines Moduls setzt unterschiedliche Themenschwerpunkte.

Beim Einsatz des Films „Außengeister“ ist eine kritische Auseinandersetzung mit den stereotypen Rollendarstellungen im Film wichtig. Diese werden in den Übungen 1 und 2 im Modul 2 thematisiert.

Möchten Sie alle Module bearbeiten, sollten Sie ca. 9 bis 9,5 Stunden (Pausen nicht mit eingerechnet) einplanen. Der zeitliche Rahmen kann je nach Vorwissen, Alter, Gruppengröße und Qualitätsanspruch an die entstehenden Medienprodukte angepasst werden.

Ziele:

  • Empowerment/Selbstwirksamkeitserfahrungen stärken:
    • Gefühlen von Ungerechtigkeit und Ohnmacht (bezogen auf gesellschaftliche Zustände) eigene Handlungsmöglichkeiten entgegensetzen, selbst aktiv werden, Bestätigung des Kritikbedürfnisses
  • Stärkung der Reflexionsfähigkeit und der kreativen Auseinandersetzung:
    • Filme analysieren, mediale Bilder hinsichtlich Stereotypen und Diskriminierung reflektieren, alternative Medienprodukte erstellen

 

Das Materialpaket können Sie zusammenhängend als PDF herunterladen: