Produktion:
Morteza, Salman, Mohammad, Andreea, Ifrah, Javid

Projektleitung: Jugendfilm e.V. (Klaus Weller, Edda Bruch)

© 2020 Jugendfilm e.V. / JFF / BKM

 

 

Das sagen die Filmemacher*innen

  • Was hat dich dazu bewogen einen Film zu diesem Thema zu machen? einklappen

    Projektleiter: Kurze Statements zum Islam. Folgende Fragen wurden gestellt: Was bedeutet Islam für Dich? Was ist für Dich am Islam wichtig? Ziel: Völkerverständigung, Abbau von Vorurteilen; Motivation: Interesse am Thema und am Konzept. Besonderer Kontakt zu den überwiegend muslimischen Teammitgliedern.

    Andreea: „Das Thema war interessant für mich und wichtig, weil ich viel darüber wissen wollte und etwas Neues gelernt habe.“ „Die Gespräche mit den Leuten auf der Straße waren sehr interessant. Normalerweise mache ich das nicht (mit fremden Leuten einfach auf der Straße sprechen.)“

    Morteza: „Durch die Arbeit im Projekt habe ich meine Freunde besser kennengelernt. Wir haben viel Deutsch gesprochen.“

    Manal: „Wir haben alle viel Spaß zusammen gehabt.“

    Ifrah: „Das Projekt hat mir viel Spaß gemacht.“

    Javid: „Das Projekt war sehr interessant.“, „Ich möchte später vielleicht ein Praktikum als Journalist machen.“

  • Was waren für dich die größten Herausforderungen im Bereich Technik und Gestaltung? einklappen

    Projektleiter: Technische Probleme durch fehlende Kenntnisse und Erfahrungen der Crew (partielle Tonstörung durch ein defektes XLR-Kabel, teilweise Schwierigkeiten bei Einstellung der Schärfe).

    Morteza: „Von Klaus haben wir viele Sachen gelernt, z.B. wie man einen Film macht und mit der Kamera umgeht.“

    Morteza und Salman: „Wir wollen nächstes Mal gerne lernen, wie man einen Film schneidet.“

    Rückmeldung von uns Projektleitern:
    Die Schüler*innen mussten teilweise sehr viel Geduld mitbringen und auch Neins aushalten. Nicht jede/r will auf der Straße vor die Kamera und etwas zum Thema Islam sagen. Ohne Kamera wäre es teilweise einfacher gewesen. Letztendlich hatten wir doch viele Interviewpartner*innen vor die Kamera und auch ernsthafte Rückmeldungen auf unsere Fragen bekommen. Das lag vor allem an der Motivation und vertrauensvollen Stimmung im Team, die positiv und stärkend auf die Leute auf der Straße gewirkt hat. Hilfreich war auch, dass die Schüler*innen die Fragen auch in den jeweiligen Sprachen der Interviewpartner*innen formulieren konnten und zwei bis drei Mädchen im Team waren, die somit auch Frauen motivieren konnten, vor die Kamera zu treten. Gut war, dass der Kern der Gruppe sich auch am 3. Tag für die Fertigstellung des Films verantwortlich gefühlt hat und auch untereinander im Team, ohne Mitwirken der Projektleiter, Vereinbarungen getroffen hat, so dass immer genügend Teammitglieder zur Verfügung standen.

     

  • Wie viele Personen waren an der Produktion beteiligt und wie lang hat die Produktion (Planung, Dreh und Nachbearbeitung) gedauert? einklappen

    Crew: 6 Jugendliche (4 männlich, 2 weiblich, alle hauptverantwortlich)
    Durchschnittsalter: 19 Jahre
    Passant*innen: ca. 40
    Schüler*innen haben Vorerfahrungen durch medienpädagogischen Unterricht.
    Planung: von Mitte April bis Mitte Mai 2020
    Dreharbeiten: 18. bis 22. Mai
    Nachbearbeitung: 23. bis 31. Mai

  • Auf welche Schwierigkeiten bist du bei deinem Projekt gestoßen und welche Erfolge konntest du sammeln? einklappen

    Projektleiter: Schwierigkeiten: Etliche der auf der Straße angesprochenen Passant*innen hatten Bedenken, sich filmen zu lassen. Erfolge: Die muslimische Crew war erstaunlich engagiert. Sie konnte zu den Gesprächspartnern vor der Kamera in kürzester Zeit ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Das Resultat waren originelle, authentische und kraftvolle Statements.

    Morteza: „Schwer war, die Tonangel zu halten. Aber mit der Kamera war gut. Damit hatten wir schon Erfahrung in der Klasse und und ich in meiner Heimat, einmal.“

    Salman (lachend): „Die Tonangel lange zu halten war anstrengend. Einmal ist die Stange fast auf eine Person (Anm.: Interviewpartner) gefallen.“

    Mohammad: „Das war schwer (mit den Übersetzungen: von arabisch – auf deutsch). Es gibt so viele verschiedene Dialekte. Man muss sich sehr konzentrieren.“

    Andreea (lacht): „Für mich war es schwer, die Fragen auf Englisch zu sagen. Ich habe sie geübt (im Kopf) und dann wollte ich was sagen und es ging nicht mehr. Ich habe alles wieder vergessen.“

    Morteza: „Die Übersetzung war schwer, weil wir Afghanen sind und Deutsch noch nicht so gut können. Die Sätze sind nicht gleich und man kann es nicht so einfach übersetzen.“

    Salman, Morteza: „Fastenzeit. Wir konnten nicht wie die anderen etwas essen oder trinken.“

Setfotos

 
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