Ziele
  • Kriterien für „gute” und „schlechte” Informationen entwickeln 
  • Medieninhalte und deren Machart hinterfragen und einordnen 
  • bisher verwendete Kriterien zur Einordnung von Informationen reflektieren  
Materialien
  • Klebeband 
  • Flipchart und Stifte 
  • Smartphones/Tablets 
  • Schilder beschriftet mit „glaube ich total” und „glaube ich gar nicht”  
  • für jede teilnehmende Person sieben Dokumente mit QR-Codes zu den TikTok-Videos 
Ablauf
  1. Auf dem Boden wird eine Linie markiert, an deren Ende jeweils ein Schild mit „glaube ich total” und „glaube ich gar nicht” angebracht wird.  
  2. Die Teilnehmenden bekommen Zettel ausgeteilt, auf denen jeweils der Screenshot eines Videos und ein QR-Code mit dem Link zum Video abgedruckt sind. So können die Teilnehmenden die Videos eigenständig mit ihrem Smartphone oder einem Tablet anschauen. Die QR-Codes können dabei entweder direkt auf TikTok verlinken oder auf zuvor durch die Workshopleitung heruntergeladene und bspw. in einer Cloud gespeicherte Videos. Letzte Option bietet sich insbesondere dann an, wenn die Teilnehmenden ihre eigenen Geräte nutzen sollen. 
  3. Anschließend platzieren sie den Ausdruck zum Video je nach eigener Einschätzung in Einzelarbeit auf dem Wahrheitsbarometer. Die Fragestellung lautet: Glaubst du, was im TikTok erzählt wird?  
  4. Die Workshopleitung spricht mit den Teilnehmenden über die Verteilung der Positionierungen. Sie reflektieren zusammen, wie diese Einschätzungen zustande kamen und welche Kriterien für „gute Informationen” und welche für „schlechte Informationen” es aus ihrer Sicht geben könnte. Die Ergebnisse werden an einem Flipchart festgehalten.